Abgeschickt von Werner Gels am 12 Oktober, 2009 um 09:06:43
Antwort auf: PKU-Kur abgelehnt von Angelika Achterberg am 11 Mai, 2009 um 09:44:41:
Hallo Angelika,
wir haben für unseren Sohn Marvin (klassische PKU )vor einigen Jahren eine Kur beantragt. Nachdem die erste ohne Probleme bewilligt wurde, kamm für die Zweite eine Ablehnung mit sehr dummen Begründungen. Nach einigem Hin - und her zwischen BFA und Krankenkasse, blieb uns nur der Weg über das Sozialgericht. Der Anwalt wurde durch unsere Rechtschutzversicherung bezahlt und die Verhandlung vor dem Sozialgericht Osnabrück wurde erstaunlich schnell angesetzt. Zur Verhandlung tauchten dann drei Rechtsanwälte der BFA aus Berlin auf. Sehr schnell wurde klar das der Richter sich unglaublich gut in die Materie PKU eingearbeitet hatte. Er legte den Anwälten Unterlagen vor, die diese wie er meinte entweder sträflich nicht kannten oder bewußt zurückhalten würden. Die schnell kleinlaut gewordenen Anwälte konnten dann nicht anders als einem Vergleich zuzustimmen und Marvin (meiner Frau als Begleitung) die Kur zu genehmigen. Der Richter bedauerte das es nur zu einem Vergleich reichen würde da bis zu einem Urteil Jahre ins Land gehen und Marvin dann nichts mehr davon hätte (Die BFA hätte sicher durch mehrere Instanzen geklagt um keinen Präzedenzfall zu schaffen).
Gerne kannst du bei Verhandlungen mit der BFA dich auf unsere Klage beziehen (das Archiv des SG gibt es im Internet) und wenn ich noch mit weiteren Informationen helfen kann melde dich einfach unter der oben angegebenen e-mail Adresse.
Werner Gels
: ich habe für meine tochter (10) zum 2.mal eine kur beantragt. damals war sie knapp 3 und wir waren in kölpinsee. jetzt habe ich wieder eine kur beantragt, aber die rv hat sie abgelehnt. ich möchte aber gerne mit ihr zusammenfahren. wer hat erfahrungen zwecks widerspruch einreichen. vielen dank für eure hilfe.